![]() nadaLokal ist keine Galerie. nadaLokal ist nicht Kunsthalle und kein Museum. nadaLokal ist kein Ort der Repräsentation und verfolgt keine kommerziellen Interessen. nadaLokal ist ein freier Ausstellungs- und Projektraum, Ort für zeitgenössische Kunst. nadaLokal ist Schnittstelle zwischen künstlerischem Experiment und Öffentlichkeit sowie Forum für lokale und internationale KünstlerInnen. nadaLokal ist Arbeits- und Möglichkeitsraum abseits der kommerziellen oder institutionalisierten Produktionsstätten. nadaLokal wird betrieben von nadaproductions Verein zur Förderung zeitgenössischer Tanz-, Performance und Filmformen mit Sitz in Wien. Verantwortlich: Elisabeth Hirner, Amanda Pina, Daniel Zimmermann und Katharina Bernard. nadaLokal hat seinen Sitz in einer von „Kunst am Grund“ - Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im öffentlichern Raum, geförderten Räumlichkeit und kooperiert mit dem unabhängigen Kunstraum lokal-int.ch, Schweiz. Adresse: Reindorfgasse 8, 1150 Wien. >contact Landscapes Frequencies (in progress) is a collection of physical movements manifest in landscape choreographies in the social realm. These are observed and researched through the practice of walks with non-verbal exchange as entry points to rethink embodied ideas on presence, mobility and memory. Landscapes Frequencies (in progress) has been part of the artist in residency program at nadaLokal. And it is supported by the Northeast Artist in Residence Program FORCA 2009 (Programa de Residencia Artísticas FORCA Noreste 2009), Art and Culture Board of Nuevo Leon in Mexico (Consejo para la Cultura y las Artes de Nuevo León) and the Mexican Embassy in Austria. Nohemi Montzerrat Contreras is originally from Monterrey, N.L. Mexico. Her creative interest focuses on performances as a practical research in the intersection of social performance and motion. She has had the honor to work with Meredith Monk as a performer and research assistant for her 2008 production. Contreras collaborates with Judith Tellez, Vanessa Moya, Biba Bell and David Bergé in different projects. Her work has been performed at Movement Research at Judson Church, Dixon Place, Centro de las Artes Mexico City, La Esquina Amarilla, Teatro de la Ciudad de Monterrey, Centro Cultural Recoleta Buenos Aires and others. Contreras has been awarded by CONARTE, Fulbright 2006, FONCA and DanceWeb2008. Currently, she continues developing her creative process and organizing movement classes for senior adults in NYC and Mexico. >ARCHIV: Anke Philipp zeigt alte und neue Arbeiten. Neben der Teilnahme an Ausstellungen und der Realisierung von freien oft ortsspezifischen Projekten arbeitet Anke Philipp seit mehreren Jahren mit Künstlerinnen, Choreografinnen und Kuratorinnen im Bereich darstellender Kunst, Tanz und Performance zusammen.Studium bildender Kunst an der Städelschule Frankfurt und Kunsthochschule Kassel mit künstlerischem Abschluss 2006. 2002 Magisterabschluss Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie an der J.W .Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Stars and stripes (2005) zeigt Künstler und Künstlerinnen in gestreiften Oberteilen. Viele Künstler und wenige Künstlerinnen des 20.Jh. sind in dieser Arbeit versammelt. Die Bildvorlagen stammen aus Katalogen und die auf Keilrahmen aufgezogenen Textilien aus der Garderobe der Künstlerin. Faster pussycat, .... (2006) stellt klar, dass die Prognose: IN THE YEAR 2000 ALL RACE CAR DRIVING WILL BE TAKEN OVER BY WOMEN die L.Weiner und E.Ruscha 1979 in ihrem Buch Hard Light aufstellten nicht eintraf. Die Erinnerung an die Geräuschkulisse heimischer Speedwayrennen führte zu Petra, die in ihrer Jugend fünf Jahre auf ihrem Motorrad mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Bremsen im Kreis fuhr und sich im Wettkampf übte. Do it in the dirt (2007) stand auf einem ihrer Fotoalben, die diese Zeit dokumentieren. Der Trainings- und Wettkampfort an dem sich viele ihrer Erfahrungen manifestierten wurde - trotz Weltmeisterschaft 1973 – ab Mitte der 80er Jahre von der Natur zurück erobert. Sehr präzise und tänzerisch präsentiert sich Petra (2006) bei der Ausübung ihres Handwerks auf der Straße. Die Überwachungskamera dokumentiert eine Choreografie im Spannungsverhältnis von Machtausübung und Verletzlichkeit. Gemeinsam ist den Arbeiten die Liebe zu unspektakulären Details. Ein Fokus liegt auf Frauen in öffentlichen Arbeitszusammenhängen. Teilaspekte ihrer Biographien werden ausgeschnitten und/oder mit Aspekten ähnlicher Biographien kombiniert und so zu einem subjektiven Statement montiert. Robert Steijn dances 'i am a reborn smoker' Robert explains his spiritual quest to investigate the borders of his mind, by moving. He invites the audience to investigate when his imagination becomes a tangible reality, not only for him self, but also for them. This solo is a radical dance and chat, initiated as a lecture demonstration long before the term walk and talk were invented. He presented i am a reborn smoker already in Amsterdam, Berlin, Porto, New York, Mexico City, Bucharest and now at last in Vienna. Robert Steijn founded together with Frans Poelstra united sorry, based in Vienna and Amsterdam, they make work for theatres, galleries and the public space, their last performance was 'Lost in space', which premiered in Brut, Vienna April 2010. Recently he made a duet with Maria Hassabi, called 'Robert and Maria' (New York, April 2010) and a locationproject in the mountains with Theater im Bahnhof, called 'Sprich mit ihm', (Regionale 2010, Steiermark)
>Ein Projekt von o.Univ.-Prof. Liane Lefaivre mit Niels Jonkhans. Assistent: Isben Önen. StudentInnen: Katarina Barunica, Mirta Biloš, Niran Büyükköz, Mirko Daneluzzo, Jasmina Frincic, Manuel Froeschl, Vladimir Ivanov, Martin Kleindienst , Masami Charlotte Lavault, Yichen Lu, Clemens Nocker, Florian Novak, Raffael Petrovic, Anutorn Polphong, Stefan Ritter, Uli Schifferdecker, Lisa Sommerhuber, Dimitri Tsiakas, Yamuna-Jana Valenta, Jelena Vukmirovic. Eröffnungsrede Rudi Schicker,Stadrat für Stadtentwicklung und Verkehr,Wien Gerhard Zatlokal, Bezirksvorsteher Rudolfsheim-Fünfhaus Di Dr. Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Gebietsbetreuung im 15.Bezirk o.Univ.-Prof. Liane Lefaivre Jazz Performance von Par’calar
Das Im_flieger Team lädt die Damen + Herren der ehemaligen Damenimprovisation & Herrenbigbäng im Rahmen der Reihe Im_flieger INVITES ein in Polylog zu treten. Das fluktuierende Kollektiv war 1993–2000 in Wiener Theatern, im öffentlichen Raum, bei Parties und in den Umrahmungen der Architektur, mit Homebase im WUK mit performativen Aktionen tätig, die sich häufig gegen die Einordnung in gängige Tanz-, Musik und Theaterkonzepte sträubten.
RAUSREIN. Ist so alt wie die Menschheit. Frauen nehmen Positionen ein. REINRAUS. Am Rücken. Auf allen vieren. Kniend. RAUSREIN. Frauen, die aus Nigeria nach Wien gebracht werden, arbeiten in Wien in verschiedenen Positionen hohe Geldbeträge ab. 30.000 € oder mehr. REINRAUS. Sie nehmen Positionen ein, die ihre Kunden von ihnen verlangen. 20 € für eine Position, oder auch 30 €. Oder weniger, wenn es schon spät ist und noch Geld verdient werden muss.
Am Fuße des Fujisan – Japans heiligem Berg – befindet sich der Aokigahara-Wald (jap. „das Meer aus Bäumen“), der schon immer für vereinzelte Selbstmorde bekannt war. Doch nach dem Krimibestseller des Schriftstellers Seicho Matsumoto, in dem sich eine Frau aus enttäuschter Liebe in diesem Wald das Leben nimmt, wählten auch hunderte Nachahmer diesen Ort als „idealen Schauplatz“ zum Freitod. Das Buch “The Complete Manual of Suicide”, eine Anleitung zum Selbstmord, verfasst von Wataru Tsurumi, war wie andere Bücher über Tod und Suizid ebenfalls ein Bestseller in Japan. Massenmedien berichten oft detailliert über Selbstmorde und Methoden – nicht selten kam es so zu regelrechten “Modeerscheinungen”: Eine Zeit lang waren Sprünge von Hochhäusern und Klippen “en vogue”, danach gab es eine Reihe von Selbstmorden in Hotelzimmern, gewöhnlich mit dem Strick. Die Rauminstallation „Aokigahara: Suicidal Lifestyle“ thematisiert durch die paradoxe und gespenstisch anmutende Szenerie ein makaberes Phänomen – der Selbstmord und seine Methoden als „angesagter“ Lebens-/Todesstil. Martín Lanz Landázuri is a choreographer and performer born in México, Performance: “P.O.Cajita” made in New York by Martín, exploring the shape, the acoustic properties of an object and the mobility with and wthout it; A video “The best way to carrying a box” part made in Brooklyn, N.Y., part in Vienna, Austria, within this residence. As part of the creative residence at nadalokal, we are going to present a sample of work in a shared evening of live performance and films by: Martin Lanz, Anke Phillpp, nadaproductions and Georg Blaschke. Made In project, itinerant laboratory of research and artistic exchange, Vienna-Mexico-NY-Puerto Rico-Chile. Has been in Mexico City, Vienna, and soon in N.Y. The intention is an artistic exchange and context exposure, Amanda Piña, Alejandra Martorell and Martín Lanz look at this as a parallel process to their own work, looking up for encounters among them and other artist, wherever this happen. Special Thanks to: Secretaría de Relaciones Exteriores – Embajada de México en Austria. This creative residence has received support from the Movement Research Artist-in-Residence Program funded, in part, by the Leonard and Sophie Davis Fund and Kunst am Grund
Socializing on the ground of a gallery, testing some western european goods, cars and japanese as well as northern american digital technology, assembled in china, checking out bio-food, bananas and beer from the european union, from catholic austria and some snacks from germany. Small and bigs things and medium size and large things and things we could make or buy. Some art, maybe, among goods, mostly goods, goods and craftsmenship. Casual interventions by performers, of course there will be performers present, some completely relaxed, some tired, some just for a moment, and some at work. Pictures in frames as well as without frames, images and cardboard boxes all over. No entry to be paid, but still: money can be spent on good goods, for example on a car, on a miniature-TV set or on green cloth which is all over the place. You can intervene or interview somebody or just watch calmly, contemplate the exhibition undisturbed and with a lot of interest. There will be an artist in a box and some other artists around, that you can always talk to. Possibly you can meet important people for your career, most probably rather on opening or closing night than in the second night, which is perfect for gallery crowds with very serious looks over the rim of their glasses. On the second day though it will still smell a bit from the wine poured out by visitors at the opening night party. Please enter with elegance, behave with ease, be talkative with strangers, respect the art, and think very much about it.
>Michael Goldgruber - fasziniert von Apparaturen und Architekturen des Konsums von Panorama und Aussicht – ist in Form von Fotografie, Malerei und Video auf der Spur der Medialisierung von Landschaftswahrnehmung. Konstruktionen aus Stahl, Beton oder Holz als Direktiven des Blickes vor atemberaubenden Panoramen; das romantische Leitmotiv des Erhabenen als Argument für perzeptive bis ideologische Territorialbesetzung. Goldgrubers Arbeiten lassen Querverbindungen von Caspar David Friedrich bis in die historische Strömung des Kolonialismus herstellen. „Skywalk“ ist der Name einer Aussichtsplattform im Mittelgebirge des Wiener Umlands. Auf dem nach ihr benannten Fototriptychon lenkt Goldgruber den Blick des Betrachters auf die Architektur, durch welche man zum Betrachten des Panoramas eingeladen wird - die aber zugleich den Blick verfremdet und die Rezeption beeinflusst. Menschenleer, gleich einem verlassenen Kinosaal präsentiert sich auch die Fotoarbeit „Ohne Titel“, ein Sitzensemble, dessen Position oberhalb der Südtiroler Berge ein imposantes Panorama inszeniert. In dieser Leere mischt sich zum scheinbaren Genuss des Panoramas immer ein mulmiges Gefühl. Wo Menschen in Wirklichkeit auf die „Schauderterrasse“ hinaustreten, um die Aussicht zu bewundern, herrschen in Goldgrubers Videoarbeit Abgrund und Beton, paranoides Stimmengewirr und unheimliche Weite vor. Die Endlichkeit inszenierten Panoramakonsums dominiert die Szene. Zum Genuss scheinbar authentischer Naturwahrnehmung mischt sich ein Beigeschmack von Künstlichkeit.
>Benitez' work investigates and comments on the ways individuals, groups and society inhabit space. During the course of 2008 she has developed a body of work that pays close attention to the floor, doing graphite rubbings where infrastructure, history, politics and personal narratives intersect. Property Lines, the centerpiece of this exhibition, is a collection of 74 rubbings of different property line floor markings in New York Cityʼs sidewalks: they interrogate the ambiguity of this private residual corporate space that becomes part of the sidewalk, to be used by the public under small print restrictions. The city tells a lot of things though its floors, and Benitez decipher them through these performance-drawing-prints. She is also interested in issues of scale, and on how our perception of the size of objects changes according to context and positioning.
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